The Making of
Klitzekleine Kreaturen – Ein Dutzend Geschichten zum Träumen und Staunen
Warum neben der Arbeit noch schreiben? Weil es Spaß macht,
in andere Welten einzutauchen und seinen Horizont bei der Recherche zu
erweitern. Das sind kostbare Momente. Wenig Verständnis dafür hatte mein Kater,
der sich zeitgleich nicht weniger kreativ zeigte, indem er ein Störmanöver nach
dem anderen erfand. Seine Strategien, um meine Aufmerksamkeit erregen waren:
- sich leise von hinten an den Schreibtischstuhl anzuschleichen und in voller Lautstärke zu miauen, so dass man vor Schreck fast vom Stuhl fällt
- sich auf dem Schreibtisch zwischen Tastatur und Monitor zu quetschen, die Beine elegant über das Keyboard gelegt, was das Schreiben unmöglich macht
- sich beim Zeichnen der Bilder auf dem Küchentisch möglichst großflächig schlafen zu legen, was auch diese Arbeit unterbricht
- beim Hochladen des Manuskripts über die Tastatur zu laufen und somit fast einen Nervenzusammenbruch bei der Autorin auszulösen, als das Titelbild dadurch nicht korrekt übertragen wird
| süßer Störfaktor |
Wenn man wenig Freizeit hat, die man mit Kreativität ausfüllen kann, verzweifelt man fast an diesen Störversuchen.
Doch ich habe durchgehalten. Endlich ist der erste Band fertig und als E-Book veröffentlicht! Spätestens zu diesem Zeitpunkt hat man dem Störer vollständig vergeben.
Katzen kann man ja sowieso überhaupt nichts nachtragen, oder? Im Gegenteil: Man belohnt sie noch mit einem neuen Kratzbaum, der durch den Erlös des Büchleins mitfinanziert werden kann. Es ist in allen gängigen E-Reader-Formaten erhältlich.
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